2002 bis 2004

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kleinere Törns, allein und mit Freunden im Bereich der Oosterschelde, insbesondere im Volkerak, im Grevelingenmeer, Hollands Diep usw.

2004

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Überführung von Steenbergen, Niederlande nach Heiligenhafen, Deutschland

über die “Staande Mast Route” motorten und segelten wir durch reizvolle niederländische Binnenlandschaften, passierten Amsterdams Kanäle bei Nacht, weil die Brücken tagsüber nicht geöffnet werden und wurden ins Markermeer und dann ins Ijsselmeer ausgespuckt. Weiter ging es durch den friesischen Landstrich bis wir dann bei Delfzijl die Nordsee erreichten, vor der wir einen gehörigen Respekt hatten. Begrüßt wurden wir aber dann mit spiegelglatter See, die uns die Ansteuerung von Borkum leicht machte. Auch die gefürchtete Tidennavigation erwies sich als durchaus beherrschbar, insbesondere weil wir die Inseln auf der Seeseite passierten. Von Borkum aus ging es dann über Norderney und Helgoland in die Elbmündung, wo es dann zunächst gegen den Strom gar nicht, aber dann mit dem Strom richtig rauschte. In Cuxhaven gab es den besten Matjes des ganzen Törns und so gestärkt, passierten wir den NOK und enterten die Ostsee, wo wir in Heiligenhafen einen Liegeplatz fanden.

2005

Aufgrund eines Krankheitsfalles innerhalb der Familie blieb die RuckZuck die ganze Saison im Winterlager, wobei zu erwähnen bleibt, dass sich die Stadt Heiligenhafen nicht in der Lage sah, einen Teil der bereits gezahlten Hafengebühren kulanterweise zurück zu erstatten - sehr schade - sonst wären wir vielleicht heute noch dort.

2006

In der Saison 2006 starteten wir von Burg/Fehmarn weiter nach Osten, machten Station in Grömitz, Timmendorf auf Poel, Kirchdorf/Poel, Wismar, Kühlungsborn, Rostock, Darßer Ort, Stralsund, Hiddensee, Rügen, Lassan und gelangten schließlich nach Mönkebude, wo uns ein absolut idyllischer Hafen und nette Menschen erwarteten.

2007

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Im Jahr 2007 führten uns unsere Reisen entlang der polnischen Küste nach Swinemünde, Divenow und Kolberg sowie in die Häfen Ziegenort, Wollin, Kaminke, Ueckermünde u.a. im Stettiner Haff. Die Erlebnisse in dieser Region werden uns unvergesslich bleiben. Jetzt ist es leider schon wieder Zeit zu kranen und die Wintersaison steht bevor. Urlaubstage sind bei uns auch nicht mehr vorhanden, so dass wir uns jetzt schon auf die Segelsaison 2008 freuen müssen.

 

2008

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Wie es uns immer mal wieder in den Sinn kam und was uns letztlich auch 2002 veranlasste ein eigenes Segelboot zu erwerben, wurde über die Wintermonate 2007/2008 tatsächlich in Angriff genommen. Die RuckZuck sollte in die Adria. Organisatorisch waren die Anforderungen nicht zu unterschätzen, wir hatten keine freien Urlaubstage mehr und wollten unseren Jahresurlaub 2009 auch nicht für die Suche von möglichen Häfen in der Adria verplempern. So musste mal wieder das Internet herhalten und als Informationsmedium dienen. Wir schrieben eine Vielzahl von Häfen per email an und erhielten von wenigen eine Rückantwort. Unter den Wenigen war auch der Hafen von Aquileia in Italien. Ein bisschen binnen, schon im Süsswasser, hinter der Lagune von Grado und Marano gelegen. Deutschsprachiger Service, nette Menschen und ein durchaus konkurrenzfähiger Preis für den Jahresliegeplatz machten uns die Entscheidung dann einfach. Nachdem wir auch noch einen Transporteur (Ralf Hofmann aus Eckartsberga jetzt: http://www.hobei-yachttransporte.com ) gefunden hatten, stand dem Projekt nichts mehr im Wege. Die RuckZuck wurde ohne, dass unserer Anwesenheit notwendig gewesen wäre, in Mönkebude aufgeladen. Zuvor hatten wir natürlich schon alles transportfertig gemacht und alles ins Schiff geladen, was wir so im Süden brauchen würden. Wir strichen neues Antifouling, packten den Mast mit Strechfolie ein, damit er während des Transports nicht verschmutzte und dann konnte es losgehen (natürlich alles etwas vereinfacht dargestellt).

Wir trafen dann die RuckZuck erst in Koper/Slowenien wieder, wo wir sie dann kranten, den Mast stellten und unseren ersten Törn in der Adria starteten. Die istrianische Halbinsel sowie unser neuer Heimathafen waren dann unser Ziel. Am Ende des Urlaubs konnten wir auch noch Annika an Bord begrüßen, die den Weg mit einem Reisebus zu uns fand. Da der Bus bis Krk fuhr, stieg Annika in der Nähe von Postojna aus und wir holten sie dort mit dem Auto ab.

Noch zwei weitere Törns folgten in 2008 und wir haben unsere Entscheidung zu verlegen nicht bereut.

 

2009

Zwei jeweils dreiwöchige Törns durch die kroatische Inselwelt bleiben uns unvergesslich. Im Mai ging es von Aquileia über Rovinj und Pula zu den Inseln im Kvarner Golf. Angesagt waren Unije, Losinj, Ilovik und Sussak. Bei sagenhaftem frühsommerlichem Wetter konnten wir die Tage richtig genießen. Häufig waren wir mit nur wenigen Seglern allein auf den kleinen Inseln.

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Im Hochsommer dann ein Kurztörn mit Petra, geplant war der Golf von Triest. Ständige Gewitter und starke Winde zwangen uns allerdings einige Tage in Sistiana zu verweilen. Ohne entsprechende Sanitäranlagen und den Luxus der Marinas, fiel uns das jedoch leidlich schwer.

Im Herbst blieben wir dann an der istrischen Küste und nahmen Thomas und Maria in unserem Lieblingshafen Funtana auf. Leider mussten wir später einige Liegetage in Pula einlegen, da der Wind doch all zu sehr blies. Diese Tage nutzten wir allerdings ausgiebig für Stadtbesichtigungen. Zum Amphitheater waren es ja nur ein paar Schritte aus der ACI - Marina. Über Rovinj und Vrsar ging es dann wieder nach Funtana, wo wir die beiden herzlich verabschiedeten und unseren Weg über Porec zurück nach Grado bzw. Aquileia antraten.

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Im Oktober wurde dann die RuckZuck gekrant und kam ins Winterlager.

 

2010

 

Schreck lass nach. Kurz vor unserem ersten Törn an Ostern, der Monteur sollte noch ein paar Kleinigkeiten an Bord erledigen, kam die Schreckensnachricht aus Italien. Die RuckZuck steht auf den Böcken aber Wasser ist im Schiff. Ein Drama. Anstatt zu segeln, mussten wir einige Urlaubswochen damit zubringen, das Schiff wieder in den Zustand zu bringen, wie sie vor dem Wasserschaden war. Was war geschehen? Die Inspektionsluke im Cockpit war nicht richtig verschraubt und da das Schiff falsch aufgepallt war, konnten die Cockpitlenzer auch nicht bedient werden. So kam eins zum anderen und über den Winter lief Liter um Liter Regenwasser in den Motorraum und in den Salon.

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Nach harten Arbeitseinsätzen waren wir aber im Sommer wieder segelklar und starten auch gleich mit einer “Männermannschaft” bestehend aus Jürgen, Nik, Wolfgang und Klaus. 10 Tage Adria während der Fußball-WM waren ein Traum.

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Und weiter ging`s im August-September diesmal mit der Familliencrew. Ziel war die Nordadria mit den Häfen Grado, Sistiana, San Rocco und Piran. Diesmal stand Tauchen und Schnorcheln im Vordergrund, daher waren die Schläge entsprechend kürzer.

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2011

 

Für 2011 stehen große Pläne an. Von Ostern bis zum Oktober, mit einer Sommerpause von einigen Wochen, soll es durch die Adria und das Ionische Meer nach Griechenland und wieder zurück nach Aquileia ??? gehen. Näheres findet ihr unter Segeltörn 2011. Dort habe ich für Mitsegler und solche, die es werden wollen unseren Törnplan eingestellt. Bitte wendet euch an Dagmar oder mich, wenn ihr an bestimmten Terminen zusteigen wollt. Wir freuen uns auf Gäste, die keinen großen Luxus aber Segeln und Leben “pur” erwarten. Während unseres Törns in der Adria werden wir immer wieder für die Gesellschaft zur Rettung der Delfine e.V. (www.delfinschutz.org) aktiv sein, indem wir Werbung für diese Organisation machen und versuchen Spendengelder einzusammeln. Wir würden uns freuen wenn ihr diese Ziele mittragt und uns dabei unterstützt. In der Adria leben nur noch ca. 220 Delfine. Die GRD hat es sich zum Ziel gemacht, diese Delfine aktiv zu schützen. Wir wollen ein Stück dazu beitragen.

 

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